Themenwelt: Krankheiten & Diagnosen

Mundsoor

Kurz erklärt

Mundsoor (orale Candidose) ist eine Infektion der Mundschleimhaut mit dem Hefepilz Candida. Typisch sind abwischbare weissliche Beläge auf Zunge und Wangenschleimhaut. Der Pilz gehört zur normalen Mundflora; erst bei geschwächter Abwehr oder gestörtem Gleichgewicht vermehrt er sich übermässig.

Anzeichen und Risikogruppen

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Weissliche, abwischbare Beläge auf der Schleimhaut
  • Darunter geröteter, teils brennender Untergrund
  • Betroffen vor allem Säuglinge, ältere und abwehrgeschwächte Menschen
  • Prothesenträger und Mundtrockenheit erhöhen das Risiko

Mundsoor zeigt sich durch weissliche Beläge, die sich abwischen lassen und einen geröteten Untergrund hinterlassen. Oft besteht ein pelziges Gefühl, Brennen oder ein veränderter Geschmack. Besonders betroffen sind Säuglinge, ältere Menschen, Personen mit geschwächtem Immunsystem, Prothesenträger sowie Menschen mit Mundtrockenheit oder nach Antibiotika-Einnahme.

Behandlung

Mundsoor wird mit pilzabtötenden Medikamenten (Antimykotika) behandelt, meist als Gel, Lösung oder Lutschtablette. Wichtig ist, begleitend die Auslöser anzugehen – etwa gute Prothesenhygiene, Behandlung von Mundtrockenheit und Kontrolle von Grunderkrankungen. Bei häufigem Wiederauftreten sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.

Häufige Fragen

Wie erkennt man Mundsoor?

Typisch sind weissliche, abwischbare Beläge auf Zunge und Wangenschleimhaut mit gerötetem Untergrund, oft begleitet von Brennen oder einem pelzigen Gefühl. Die Diagnose stellt der Arzt oder Zahnarzt.

Wer bekommt besonders häufig Mundsoor?

Säuglinge, ältere und abwehrgeschwächte Menschen, Prothesenträger sowie Personen mit Mundtrockenheit oder nach Antibiotika-Einnahme. Ein geschwächtes Immunsystem begünstigt die Infektion.

Wie wird Mundsoor behandelt?

Mit pilzabtötenden Medikamenten (Antimykotika) als Gel, Lösung oder Lutschtablette. Zusätzlich sollten auslösende Faktoren wie schlechte Prothesenhygiene oder Mundtrockenheit angegangen werden.

Fachlich geprüfter Beitrag Dieser Artikel wurde von der Opti-Dent-Redaktion erstellt und zahnmedizinisch geprüft. Letzte Aktualisierung: 9. Oktober 2026. Er dient der allgemeinen Information und ersetzt keine zahnärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.