Leukoplakie
Kurz erklärt
Als Leukoplakie bezeichnet man weisse, nicht abwischbare Veränderungen der Mundschleimhaut, die sich keiner anderen Erkrankung zuordnen lassen. Sie ist meist harmlos, gilt aber als mögliche Vorstufe von Schleimhautveränderungen und sollte daher zahnärztlich kontrolliert werden.
Merkmale und Ursachen
Das Wichtigste auf einen Blick
- Weisse Flecken, die sich nicht abwischen lassen
- Oft beschwerdefrei
- Risikofaktoren: Rauchen, Alkohol, chronische Reize
- Sollte beobachtet und kontrolliert werden
Im Unterschied zu Mundsoor lassen sich Leukoplakien nicht abwischen. Sie sind häufig beschwerdefrei und werden oft zufällig entdeckt. Als begünstigende Faktoren gelten Rauchen, Alkohol sowie chronische mechanische Reize, etwa durch scharfe Zahnkanten oder schlecht sitzende Prothesen.
Warum Kontrolle wichtig ist
Die meisten Leukoplakien sind gutartig. Da ein kleiner Teil jedoch Veränderungen aufweisen kann, werden sie zahnärztlich beobachtet; bei auffälligen Befunden kann eine Gewebeprobe sinnvoll sein. Auslösende Reize sollten beseitigt und Risikofaktoren wie Rauchen reduziert werden.
Häufige Fragen
Ist Leukoplakie gefährlich?
Die meisten Leukoplakien sind gutartig. Da ein kleiner Teil Veränderungen aufweisen kann, gelten sie als möglicher Risikobefund und sollten zahnärztlich kontrolliert, bei Auffälligkeit auch durch eine Gewebeprobe abgeklärt werden.
Was ist der Unterschied zu Mundsoor?
Leukoplakien lassen sich nicht abwischen, Beläge bei Mundsoor hingegen schon. Mundsoor ist eine Pilzinfektion, Leukoplakie eine Schleimhautveränderung mit anderer Ursache.
Was begünstigt eine Leukoplakie?
Vor allem Rauchen und Alkohol sowie chronische mechanische Reize, etwa durch scharfe Zahnkanten oder schlecht sitzende Prothesen. Das Reduzieren dieser Faktoren ist wichtig.