Zahnwechsel
Kurz erklärt
Der Zahnwechsel ist die Phase, in der die Milchzähne nach und nach ausfallen und durch die bleibenden Zähne ersetzt werden. Er beginnt meist um das sechste Lebensjahr und zieht sich über mehrere Jahre. In dieser Zeit besteht ein gemischtes Gebiss aus Milch- und bleibenden Zähnen.
Ablauf des Zahnwechsels
Das Wichtigste auf einen Blick
- Beginnt meist um das sechste Lebensjahr
- Zuerst kommen oft die ersten bleibenden Backenzähne und Schneidezähne
- Dauert bis ins Jugendalter
- Wackelnde Milchzähne lösen sich meist von selbst
Der Zahnwechsel beginnt häufig damit, dass hinter den Milchzähnen die ersten bleibenden Backenzähne durchbrechen und die mittleren Schneidezähne gewechselt werden. Nach und nach folgen die übrigen Zähne. Die Milchzähne lockern sich, weil ihre Wurzeln vom nachrückenden bleibenden Zahn aufgelöst werden, und fallen meist von selbst aus.
Worauf achten?
Wackelnde Zähne dürfen vorsichtig bewegt, sollten aber nicht gewaltsam gezogen werden. Gerade die ersten bleibenden Backenzähne werden oft übersehen, weil sie ohne Ausfallen eines Milchzahns durchbrechen – sie sind kariesanfällig und profitieren von einer Versiegelung. Zahnlücken und leichte Stellungsunregelmässigkeiten sind in dieser Phase oft normal; bei Auffälligkeiten berät der Zahnarzt oder Kieferorthopäde.
Häufige Fragen
Wann beginnt der Zahnwechsel?
Meist um das sechste Lebensjahr. Oft brechen zuerst die ersten bleibenden Backenzähne durch und die mittleren Schneidezähne werden gewechselt. Der gesamte Wechsel zieht sich bis ins Jugendalter.
Darf man einen wackelnden Milchzahn ziehen?
Wackelnde Milchzähne lösen sich in der Regel von selbst und sollten nicht gewaltsam gezogen werden. Vorsichtiges Bewegen ist in Ordnung. Bei Problemen hilft der Zahnarzt.
Sind Zahnlücken während des Zahnwechsels normal?
Ja. Lücken und leichte Stellungsunregelmässigkeiten sind in der Wechselphase häufig und oft vorübergehend. Bei ausgeprägten Auffälligkeiten beurteilt der Kieferorthopäde, ob eine Behandlung sinnvoll ist.