Weisheitszahn-OP
Kurz erklärt
Die Weisheitszahn-OP ist die operative Entfernung eines oder mehrerer Weisheitszähne. Sie ist nötig, wenn die Zähne verlagert sind, nur teilweise durchbrechen, Entzündungen verursachen oder Nachbarzähne gefährden. Der Eingriff erfolgt meist ambulant unter lokaler Betäubung.
Ablauf der Operation
Das Wichtigste auf einen Blick
- Meist ambulant und unter lokaler Betäubung
- Auf Wunsch zusätzlich mit Sedierung
- Verlagerte Zähne werden über einen kleinen Zahnfleischschnitt entfernt
- Die Wunde wird in der Regel vernäht
Vor dem Eingriff wird die Lage der Weisheitszähne – etwa auf einem Röntgenbild oder einer DVT – beurteilt. Bei der OP wird der Bereich betäubt, der Zahn freigelegt und entfernt, bei verlagerten Zähnen über einen kleinen Schnitt und gegebenenfalls in Teilen. Anschliessend wird die Wunde vernäht. Auf Wunsch ist eine zusätzliche Sedierung möglich.
Heilung und Verhalten danach
In den ersten Tagen sind Schwellung und leichte Beschwerden normal. Förderlich sind:
- kühlen (von aussen), Kopf hochlagern
- Schonung, kein Sport, kein Rauchen, kein Alkohol
- weiche, nicht heiße Kost
- Mundhygiene vorsichtig, Wunde nicht auspülen
Die Fäden werden meist nach etwa einer Woche entfernt (Nahtentfernung).
Häufige Fragen
Wird die Weisheitszahn-OP unter Vollnarkose gemacht?
Meist genügt eine lokale Betäubung. Auf Wunsch oder bei mehreren gleichzeitig zu entfernenden Zähnen ist zusätzlich eine Sedierung oder in bestimmten Fällen eine Vollnarkose möglich.
Wie lange dauert die Heilung nach einer Weisheitszahn-OP?
Schwellung und Beschwerden lassen meist nach wenigen Tagen nach. Die Fäden werden nach rund einer Woche entfernt. Die vollständige knöcherne Ausheilung dauert länger. Die meisten sind nach einigen Tagen wieder alltagsfähig.
Was sollte man nach einer Weisheitszahn-OP beachten?
Kühlen, schonen, auf Rauchen, Alkohol und Sport verzichten, weiche Kost essen und die Wunde nicht ausspülen. So wird die Heilung gefördert und einer Wundheilungsstörung vorgebeugt.