Sekundärkaries
Kurz erklärt
Sekundärkaries (Randkaries) ist Karies, die am Rand einer bestehenden Füllung, eines Inlays oder einer Krone entsteht. An undichten oder beschädigten Rändern können sich Bakterien ansammeln und erneut Karies verursachen.
Ursachen und Erkennung
Das Wichtigste auf einen Blick
- Entsteht am Übergang zwischen Zahn und Restauration
- Begünstigt durch undichte oder abgenutzte Ränder
- Oft schwer sichtbar, daher regelmässige Kontrollen wichtig
- Gute Mundhygiene senkt das Risiko deutlich
Keine Füllung hält ewig: Mit der Zeit können Ränder undicht werden oder kleine Spalten entstehen. Dort lagern sich Bakterien an, die unter der Restauration erneut Karies auslösen. Da Sekundärkaries oft verdeckt liegt, wird sie häufig erst bei der Kontrolle – manchmal mithilfe von Röntgenbildern – entdeckt.
Behandlung und Vorbeugung
Bei Sekundärkaries wird die betroffene Füllung entfernt, die Karies ausgeräumt und der Zahn neu versorgt. Vorbeugen lässt sich durch gründliche Mundhygiene – besonders an den Zahnzwischenräumen –, Fluorid und regelmässige Kontrollen, die undichte Ränder frühzeitig erkennen.
Häufige Fragen
Wie entsteht Karies unter einer Füllung?
An abgenutzten oder undichten Füllungsrändern entstehen feine Spalten, in denen sich Bakterien ansammeln. Diese lösen unter oder am Rand der Füllung erneut Karies aus – die Sekundärkaries.
Wie wird Sekundärkaries erkannt?
Oft ist sie von aussen schwer sichtbar. Der Zahnarzt erkennt sie bei der Kontrolle, teils mithilfe von Röntgenbildern. Deshalb sind regelmässige Kontrolltermine wichtig.
Wie kann man Sekundärkaries vermeiden?
Durch gründliche Mundhygiene inklusive Zwischenraumpflege, Fluorid und regelmässige Kontrollen. Intakte, dichte Füllungen und gute Pflege senken das Risiko deutlich.