Amalgam
Kurz erklärt
Amalgam ist ein metallisches Füllungsmaterial aus einer Legierung von Quecksilber mit Silber, Zinn und Kupfer. Es ist sehr haltbar und preiswert, aufgrund seiner grauen Farbe und Umwelterwägungen wird es jedoch zunehmend durch zahnfarbene Materialien wie Komposit ersetzt.
Eigenschaften
Das Wichtigste auf einen Blick
- Sehr langlebig und widerstandsfähig gegen Kaubelastung
- Preiswert und einfach zu verarbeiten
- Grau – im Mund deutlich sichtbar
- Wird zunehmend durch zahnfarbene Materialien abgelöst
Amalgam ist seit über einem Jahrhundert als Füllungsmaterial im Einsatz und bewährt sich durch hohe Haltbarkeit und einfache Verarbeitung, besonders im Seitenzahnbereich. Sein grösster Nachteil ist die auffällige graue Farbe. Zudem führen Umweltüberlegungen – Quecksilber ist ein Schwermetall – dazu, dass viele Praxen heute auf zahnfarbene Alternativen setzen.
Sicherheit und Alternativen
Gesundheitsbehörden stufen korrekt gelegte Amalgamfüllungen für die meisten Menschen als verträglich ein. Aus Vorsorgegründen wird Amalgam bei bestimmten Gruppen – etwa Schwangeren oder Kindern – jedoch zurückhaltend eingesetzt. Als Alternativen stehen Komposit, Keramik-Inlays und Gold zur Verfügung.
Häufige Fragen
Ist Amalgam gesundheitsschädlich?
Gesundheitsbehörden stufen korrekt gelegte Amalgamfüllungen für die meisten Menschen als verträglich ein. Aus Vorsorgegründen wird Amalgam bei Schwangeren und Kindern zurückhaltend eingesetzt. Bei Fragen berät der Zahnarzt individuell.
Sollte man alte Amalgamfüllungen entfernen lassen?
Intakte Amalgamfüllungen müssen in der Regel nicht vorsorglich ausgetauscht werden. Ein Austausch kann sinnvoll sein, wenn die Füllung defekt ist oder aus ästhetischen Gründen gewünscht wird – das sollte mit dem Zahnarzt besprochen werden.
Welche Alternativen zu Amalgam gibt es?
Zahnfarbene Komposit-Füllungen sind heute der Standard. Für grössere Defekte kommen Keramik- oder Gold-Inlays infrage, die besonders langlebig sind.