Themenwelt: Oralchirurgie

Zyste

Kurz erklärt

Eine Zyste ist ein mit Flüssigkeit gefüllter, von einer Kapsel umgebener Hohlraum. Im Kiefer gehen Zysten häufig von der Wurzelspitze eines entzündeten oder abgestorbenen Zahns aus. Sie wachsen langsam und bleiben oft lange unbemerkt – entdeckt werden sie häufig zufällig auf einem Röntgenbild.

Entstehung und Anzeichen

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Flüssigkeitsgefüllter Hohlraum mit Kapsel
  • Oft ausgehend von einem entzündeten Zahn
  • Wächst langsam, meist zunächst beschwerdefrei
  • Häufig Zufallsbefund im Röntgenbild

Die häufigste Kieferzyste entsteht an der Wurzelspitze eines Zahns, dessen Nerv abgestorben oder chronisch entzündet ist. Da Zysten langsam wachsen und anfangs keine Beschwerden machen, werden sie oft zufällig auf Röntgenbildern entdeckt. Mit der Zeit können sie den Knochen verdrängen und zu Schwellungen oder Lockerungen führen.

Behandlung

Zysten werden in der Regel operativ entfernt (Zystektomie), häufig in einem kleinen Eingriff unter lokaler Betäubung. Je nach Ursache wird der betroffene Zahn zusätzlich wurzelbehandelt, durch eine Wurzelspitzenresektion versorgt oder entfernt. Das entnommene Gewebe wird meist feingeweblich untersucht.

Häufige Fragen

Was ist eine Kieferzyste?

Ein flüssigkeitsgefüllter Hohlraum im Kieferknochen, der von einer Kapsel umgeben ist. Häufig geht sie von der Wurzelspitze eines entzündeten oder abgestorbenen Zahns aus.

Sind Kieferzysten gefährlich?

Die meisten Kieferzysten sind gutartig. Da sie langsam wachsen und den Knochen verdrängen können, sollten sie jedoch behandelt werden. Das entnommene Gewebe wird in der Regel feingeweblich untersucht.

Wie wird eine Zyste entfernt?

Meist operativ in einem kleinen Eingriff unter lokaler Betäubung. Je nach Ursache wird der betroffene Zahn wurzelbehandelt, mit einer Wurzelspitzenresektion versorgt oder entfernt.

Fachlich geprüfter Beitrag Dieser Artikel wurde von der Opti-Dent-Redaktion erstellt und zahnmedizinisch geprüft. Letzte Aktualisierung: 9. Oktober 2026. Er dient der allgemeinen Information und ersetzt keine zahnärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.