Zahnbehandlung bei Zahnarztangst

Zahnbehandlung ist möglich im Schlaf, so im Dämmerschlaf (Sedierung), in Vollnarkose oder Hypnose.

Wenn man zu viel Angst vor einer Zahnbehandlung hat, ist man meist verunsichert und schiebt den Zahnarztbesuch auf die lange Bank, was Mehrkosten und Zahnschmerzen verursachen kann. Aus Angst meiden viele Menschen den Zahnarztbesuch, so dass man von einer Zahnarztphobie spricht, wobei in den meisten Fällen die Angst vor Schmerzen im Mittelpunkt steht.

Narkose, Zahnarzt, Dämmerschlaf, ZahnarztangstEine Unverträglichkeit wie auch ein Versagen der normalerweise angewandten Mittel bei der Lokalanästhesie können in seltenen Fällen ein Grund für die Zahnarztangst sein. Zahnmedizinische Behandlungen können unter Hilfe von Narkosemitteln erfolgen, denn eine schmerzfreie Zahnbehandlung ist bei Wurzelbehandlungen wie auch bei dem Einsetzen von Zahnimplantaten oder chirurgischen Massnahmen das Ziel.

Mit einer einfühlsamen und ausführlichen Beratung, sanften Betäubungs- und schmerzfreien Behandlungsmethoden können Zahnärzte in den Zahnarztpraxen und Zahnkliniken Ihr Unwohlsein nehmen. Heute können die notwendigen Eingriffe in Narkose erfolgen, ohne dass man als Zahnpatient die Behandlung wahrnimmt. Je nach Art vom Eingriff ist eine Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) oder eine Sedierung (Dämmerschlafnarkose) angezeigt. Besonders chirurgische Eingriffe wie die Zahnextraktion, Wurzelspitzenresektion bei entzündeter Zahnwurzel oder Zahnimplantation lassen sich in Narkose gut durchführen.

Behandlung, Dämmerschlaf, Zahnarzt, Vollnarkose

Viele erwachsene Angstpatienten haben traumatische Erfahrungen bei Zahnärzten in ihrer Kindheit erlebt, die tief im Gedächtnis verankert sind, doch heute gibt es die Zahnbehandlung ohne Angst im Dämmerschlaf, worüber Sie bei einer kostenlosen Angst-Beratung Tel. +41 (0)71 971 46 13 mehr erfahren können.

Verhaltenstherapie bei Phobien

Die grosse Angst als Phobie sehen Verhaltenstherapeuten als erlernte, erworbene Erfahrung an, wenn massive Furcht zusammen mit zuvor als neutral empfundenen Situationen wie die Zahnbehandlung auftritt.

Bei der Behandlung der Phobien hat sich die verhaltenstherapeutische Technik der systematischen Desensibilisierung als hilfreich erwiesen, denn Ängste, Phobien und Zwänge können das tägliche Leben stark einschränken. Der Diagnostik und Behandlung von Angststörungen steht bei der Verhaltenstherapie im Mittelpunkt, da diese zusammen mit einer Depression und weiteren psychischen Erkrankung auftreten können, wo ärztliche oder psychotherapeutische Gespräch wertvolle Möglichkeit bieten können. Diese Technik der Verhaltenstherapie besteht im Wesentlichen darin, den Angstpatienten nach und nach mit Situationen zu konfrontieren, die seinen Hauptängsten entsprechen. Im Gegensatz zur Verhaltenstherapie interessiert sich die Tiefenpsychologie mehr für die unbewusste Bedeutung und die Ursache der Angst. Ängste gehören zu den menschlichen Grundgefühlen, doch die Zahnarztphobie ist eine gesteigerte Zahnarztangst, wo die Zahnbehandlung meist nur in einer Teilnarkose oder Vollnarkose durchgeführt werden muss, weil der Angstpatient die Zahnarztpraxis meist erst besucht, wenn eine "Zahnentzündungen", Zahnfleischentzündung oder Schwellungen (dicken Backe) vorhanden sind, sodass die Zahnschmerzen kaum mehr auszuhalten sind.

Hypnose bei Zahnarztangst

Die Hypnose wird heute wieder vermehrt von Zahnärzten erlernt und bei der Zahnbehandlung angewendet.

Die Hypnose kann eine sanfte Hilfe sein und eignet sich zum Abbau von Ängsten, um längere Zahnbehandlungen angenehmer zu machen. Die Hypnose ist beim Zahnarzt eine herbeigeführte manipulative Beeinflussung, die zu einem leicht eingeengten schlafähnlichen Bewusstseinszustand mit vegetativen Veränderungen führt. Die Hypnosetherapie muss individuell auf den Angstpatienten angepasst werden, doch wenn die Hypnose beim Zahnarzt nicht funktioniert weil eine Hypnotisierbarkeit nicht gegeben ist, muss die Übung abgebrochen werden, was eine Oralphobie verstärken und zu Phobie und Panik führen kann.

Hypnose, Zahnarztangst,  HypnotisierbarkeitDie Zahnarztangst kann durch die Hypnose reduziert werden, was zu einer schmerzärmeren oder auch schmerzfreien Behandlung führen kann, sodass eine Zahnbehandlung auch ohne Zahnarztspritze möglich sein kann. Die Hypnose wird aber meist als begleitende Massnahme bei Verspannungen der Kaumuskulatur sowie schmerzhaften Kiefergelenkserkrankungen eingesetzt wie auch um eine Behandlung zu ermöglichen bei starkem Würgereiz.

Bei der Hypnose wird der Zahnpatient in eine leichte Trance versetzt, so dass er noch ansprechbar bleibt und bei den Behandlungsschritten mitentscheiden kann. Bei grosser Zahnarztangst ist die Hypnose mangels Hypnotisierbarkeit unsicher, da sich viele Menschen mit Zahnarztphobie (Dentalphobie) gegen ihren Willen nicht hypnotisieren lassen, denn die Phobien gehört zur Gruppe der Angststörungen, wo es in der Phantasie ein "weiter weg" ist, damit sich Verkrampfungen lösen und die Angst zurückgeht.

Akupunktur bei Zahnarztangst

Die Akupunktur kann bei Zahnarztangst (Dentophobie) helfen, damit eine Zahnbehandlung bei grosser Angst vor der Behandlung ohne Narkose erfolgen kann.

Die Akupunktur die beim Zahnarzt eingesetzt werden kann ist eine Reflextherapie und gilt als eine der ältesten und weitverbreitetsten Heilmethoden der gesamten Menschheit. Die Zahnbehandlungsphobie als grosse Angst vor der Zahnbehandlung wird auch Dentalphobie, Dentophobie oder Odontophobie genannt. Durch ein paar gezielt gesetzte Akupunktur-Nadeln kann sich die durch die Angst verursachte Verspannung im Körper lösen, sodass sich die Kaumuskulatur und die Nerven lockerer werden, wodurch eine entspannte Behandlung dadurch möglich wird. Die Akupunktur kann auch zur Schmerzreduktion vor, während und nach zahnärztlichen oder chirurgischen Behandlungen eingesetzt werden wie auch bei Verletzungen.

Bei Zahnpatienten mit Angst vor Schmerzen wie auch bei Angst vor Spritzen die beim Zahnarzt als Spritzenphobie (Nadelangst) bezeichnet wird, kann die Akupunktur kontraproduktiv sein.

Akupunktur, Ohr, Zahnarztangst, Zahnheilkunde

Die Akupunktur beim Ohr kann helfen gegen Zahnarztangst (Phobie) und wirkt so wie das Beruhigungsmittel Benzodiazepin, um eine akute Angst zu reduzieren. Die Akupunktur zählt zu den ganzheitlich naturheilkundlichen Diagnoseverfahren wie auch Therapieverfahren und kann beim Zahnarzt im Bereich der Mundheilkunde und Kieferheilkunde in verschiedenen Fällen unterstützend zu den herkömmlichen Behandlungsverfahren eingesetzt werden.

Auch für Therapie von Allergien, Neuralgien und Neuritiden im Zahnbereich, Mundbereich und Kieferbereich wird Akupunktur eingesetzt. Akupunktur wird ebenfalls eingesetzt als Begleittherapie von Funktionsausfällen der Nerven im Zahnbereich, Mundbereich und Kieferbereich. Akupunkturtherapie bei Abneigung gegen Zahnersatz und zahnärztlichen Behandlungen (Angst, Würgereiz) kann eine wirkungsvolle Therapie sein, denn viele Zahnarzt-Angstpatienten haben Angst vor dem Würgereiz beim Zahnarzt bzw. Zahnbehandlung.

Medikamente für Phobiepatienten

Wenn eine Zahnbehandlung bei Angstpatienten nicht aufgeschoben werden kann und sich alle anderen Methoden als nicht zielführend herausstellen, können Medikamente mit beruhigender Wirkung vor und während der Behandlung hilfreich sein.

Bei Phobie sollte man zur Angstbewältigung die Tipps gegen Zahnarztangst lesen und die Hilfe bei Zahnarztangst annehmen. Damit bei einer Zahnarztphobie mit einer Begleitperson der Gang zur Zahnarztpraxis oder Zahnklinik möglich ist, gibt es ist beruhigende Medikamente, um die Oralphobie zu lindern.

Medikamente, beruhigende Wirkung, ZahnarztangstVerschiedene angstlösende und beruhigende Arzneimittel wirken gegen Angst wie Temesta aus der Wirkstoffgruppe der Benzodiazepine oder Opipramol mit dem Wirkstoff Lorazepam. Dazu eignen sich dosierte Arzneien mit homöopathischen oder pflanzlichen Wirkstoffen, denn nebst der eintretenden Entspannung kann meist auch die Erwartungsangst vor dem Behandlungstermin herabgesetzt werden. Die Schmerztherapie bei Zahnbehandlungsangst ist ähnlich und so vielfältig, wie Ursachen und der Entstehungsort von Schmerzen.

Spezialisierte Zahnärzte für Zahnbehandlungsangst haben bei der Zahnsanierung mit Medikamenten (Psychopharmakon) sehr gute Erfahrungen gemacht. Beruhigungsmittel die unter Aufsicht vom Zahnarzt im Voraus für den Gang zur Zahnarztpraxis abgegebenen werden, können Wunder bewirken, denn die Arzneimittel lösen die Angst und wirkt so lange, bis die Zahnbehandlung vorbei ist. Unter Schmerztherapie beim Zahnarzt versteht man die gezielte Behandlung mit Medikamenten von chronischen Schmerzen wie auch akuten Schmerzen bzw. Zahnschmerzen bekämpfen im Zusammenhang mit Operationen.

Teilnarkose oder Vollnarkose bei Zahnarztangst

In unseren Zahnarztpraxen und Zahnkliniken können Sie für die Zahnbehandlung zwischen der Teilnarkose (Dämmerschlafnarkose) und einer Vollnarkose wählen und müssen sich nicht rechtfertigen für eine Narkose beim Zahnarzt.

Wenn Angstgefühle vor der Zahnbehandlung einhergehen, kann es sehr schwierig sein, diese zu bewältigen, denn die Ängste können sich noch verstärken, was zu Phobie und Panik führen kann. Psychologische Methoden wirken nicht bei jedem Mensch, so dass eine Behandlung in Teilnarkose oder unter Vollnarkose in Betracht gezogen werden muss, wo man die ganze Prozedur der Zahnbehandlung verschläft.

Zahnarzt, Angst, Teilnarkose, Vollnarkose, Ängste Bei der Dämmerschlaf-Narkose verabreicht der Anästhesist ein intravenöses Betäubungsmittel und Beruhigungsmittel, so dass man in einen Zustand versetzt wird, wo man weder Angst noch Schmerzen verspürt, so dass der Zahnarzt in Ruhe alle notwendigen Arbeiten erledigen kann. Opipramol ist ein Medikament das bei Zahnarztangst angstlösend wie auch beruhigend wirkt und eine Angst-Hilfe ähnlich einem trizyklischen Antidepressiva sein kann.

Jedes eingenommene Arzneimittel muss bei der Zahnarzt-Anästhesie dem Zahnarzt oder auch dem Narkosearzt wegen der Wirkung mitgeteilt werden.

Durch Einsatz moderner Anästhesiemethoden ist heute die Teilnarkose wie auch die Vollnarkose als routiniertes Verfahren anzusehen. Dank moderner computerüberwachten Ausstattung sowie die Spezialausbildung der Fachärzte für Anästhesie wird die ambulante Durchführung der Narkose zu einer sicheren Massnahme, denn die Narkosebehandlung beim Zahnarzt, ist keine Seltenheit. Die Narkose stellt immer ein sehr kleines Risiko dar, sodass man Pro und Contra mit dem Zahnarzt bei Zahnbehandlungsangst ausführlich besprechen und abwägen muss. Die Sedierung beim Zahnarzt wird vielfach als Dämmerschlaf bezeichnet und ist als Teilnarkose ein medikamentös induzierter, schlafähnlicher Zustand, wo man im Gegensatz zur Vollnarkose immer wach bleibt und sich nachher an nichts mehr erinnern kann. Der Dämmerschlaf eignet sich sehr gut bei Menschen, die Angst vor der Vollnarkose haben, doch durch die verabreichten Medikamente ist man ruhig und entspannt.

Kontrollierte Sedierung bei Zahnarztangst

Bei der kontrollierten Sedierung bedeutet beim Zahnarzt eine zusätzlich zu einer Lokalanästhesie, über einen venösen Zugang ein Beruhigungsmittel gespritzt wird.

Die Beruhigung einer psychischen Angststörung oder die Narkotisierung wegen starken Schmerzen kann das Ziel einer Sedierung beim Zahnarzt sein. Der Begriff Sedation oder Sedierung bedeutet in der Medizin die Dämpfung der Funktionen vom zentralen Nervensystem durch ein Beruhigungsmittel bzw. Sedativ, den Sedation kommt von lat. sedare (beruhigen), was zu einem entspannten Dämmerschlaf führt. Wenn gleichzeitig zur Sedierung ein Schmerzmittel (Analgetikum) verabreicht wird, spricht der Zahnarzt oder Narkosearzt von einer Analgosedierung, wobei der Übergang von einer Sedierung zu einer Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) fliessend ist.

Dämmerschlafnarkose, Zahnarzt, ZahnbehandlungMit Anästhesie wird ein hervorgerufener Zustand der Empfindungslosigkeit bezeichnet, wobei die Allgemeinanästhesie auf den ganzen Körper einwirkt und von örtlich wirksamen Verfahren unterschieden wird. Von Kombinationsanästhesie wird gesprochen, wenn eine gleichzeitige Anwendung von Allgemeinanästhesie und Lokalanästhesie resp. Regionalanästhesie erfolgt. Im Gegensatz zur Vollnarkose wird bei einer Teilnarkose kein Beatmungstubus (Hilfsmittel zur Sicherung der Atemwege) zur Beatmung in die Luftröhre eingeführt, sodass man als Angstpatient während der ganzen Zeit eigenständig atmet. Die Teilnarkose erzeugt einen Zustand in dem manche Empfindungen erhalten bleiben und andere vollständig oder teilweise ausgeschaltet werden wie die Schmerzempfindung im OP-Gebiet. Wichtige Körperfunktionen werden bei der Zahnbehandlung im Schlaf aus Sicherheitsgründen mit modernen Geräten durch den Narkosearzt überwacht.

Sedierung beim Zahnarzt

Bei der Sedierung wird beim Zahnarzt zwischen der Sedierung mit Medikamenten über das Blut und einem Gas unterschieden, das über die Atmung aufgenommen wird.

Eine "Medikamentöse Sedierung" durch den Zahnarzt ist eine Hilfe bei Zahnarztangst. Durch die Einnahme von Medikamenten als Tablette kann die Sedierung erfolgen wie auch mit der Spritze über den Arm direkt in das Blutgefäss. Die orale zahnärztliche Sedierung in Form einer Tablette zählt bei Zahnarztangst zu den modernsten Methoden zur Reduzierung von Ängstlichkeit und Anspannung. Die Sedierung über die Atmung ist eine Alternative, wo man über eine Nasenmaske Sauerstoff und Lachgas zusammen einatmet, denn dabei ist der Anteil an Lachgas anfänglich gering und kann bis eine beruhigende Wirkung einsetzt, langsam erhöht werden. Die Sedierung mit Lachgas gibt einem das Gefühl der Leichtigkeit und Entspannung, da man in einen angenehmen Trancezustand gelangt. Bei der Sedierung mit Lachgas ist man jederzeit ansprechbar und Herr seiner Sinne. Die Sedierungs-Wirkung kann bei der Lachgas-Sedierung kontrolliert und jederzeit innerhalb Sekunden wieder aufgehoben werden.

Angstgefühl vor der Zahnbehandlung

Wenn das Angstgefühl vor einer Zahnbehandlung zu tief verankert ist und der Zahnpatient körperliche Angstsymptome wie Zittern, Unruhe, Herzrasen, Übelkeit und Gereiztheit zeigt, kann die Behandlung unter Analgosedierung (Sedation) erfolgen.

Als Analogsedierung wird eine Angsthemmung mit Beruhigung bezeichnet, wo man als Patienten bei Bewusstsein ist, sich aber in Trance befindet, dass ein schlafähnlicher Bewusstseinszustand mit Einschränkung von Bewusstsein ist. Bei der Sedierung verspürt man das Bedürfnis, die Augen zu schliessen, macht aber bei der Zahnbehandlung den Mund auf, wenn der Zahnarzt den Befehl gibt. Angst und Verspannung weichen einem beruhigenden Geborgenheitsgefühl, sodass auch keine Kieferverkrampfungen entstehen. Die Analogsedierung wird von einem Anästhesisten durchgeführt und überwacht, denn als Patient wird man bei grosser Zahnarztangst durch ein Medikament in einen Dämmerschlaf versetzt. Während der Zahnbehandlung ist man zwar ansprechbar und atmet selber, befindet sich aber in einem Dämmerschlaf. Die gelöste und schläfrige Situation verhindert unerwünschte Angstreaktionen und belastet das Herz-Kreislaufsystem nur sehr gering oder gar nicht. Bei einer Analgosedierung werden von den Narkoseärzten (Anästhesist) unter Überwachung der Herz- und Kreislauffunktionen Schmerzmittel (Analgetika) und Beruhigungsmittel oder Schlafmittel (Sedativa) über einen Venenzugang verabreicht. Zur sicheren Schmerzausschaltung ist teilweise zusätzlich eine örtliche Betäubung notwendig, doch von diesem bekommt man nichts mit. Die Analgosedierung (Analogsedierung) wird besonders bei Zahnarztphobie durchgeführt und kann bei Gesundheitsproblemen auch in eine Vollnarkose überführt werden. Die Vollnarkose beim Zahnarzt wird meist nur durchgeführt bei Eingriffen von Behinderten Menschen mit unkontrollierbaren Muskelproblemen.

Sedierung mit Lachgas beim Zahnarzt

Als erstes Narkosemittel bzw. erstes Beruhigungsmittel wurde das Lachgas entdeckt, das schmerzlindernd (analgetische) und beruhigend (sedierend) wirkt.

Der Zahnpatient mit Zahnarztangst kann bei der Zahnbehandlung durch die Sedierung mit Lachgas (chemisch N2O, Distickstoffmonoxid "Trivialnamen Lachgas", Stickoxydul) innerlich völlig loslassen und angenehmen Gedanken nachgehen. Eine suggestive Beruhigungsmusik kann den hypnotischen Effekt vom Lachgas unterstützten und verstärken. Der Kopfhörer mit Musikgeräuschen dämpft gleichzeitig die unangenehmen Behandlungsgeräusche. Gleichzeitig mit der Zahnarzt-Angst nimmt auch die Schmerzempfindlichkeit ab, sodass das Setzen einer Betäubungsspritze im Mund, für Zahnpatienten, (besonders mit Spritzenangst) nicht wahrgenommen wird, was sonst zum Alptraum wird. Auch der Würgereiz (Abdrucknahme) und starke Schluckreflexe werden durch die Sedierung mit Lachgas während der Zahnbehandlung fast völlig aufgehoben, was die Arbeit vom Zahnarzt erleichtert. Lachgas wurde als erstes Narkosegas 1844 von einem amerikanischen Zahnarzt entdeckt, dass eine schmerzstillende und beruhigende Wirkung hat und als Lachgas-Sedierung bezeichnet wird. Die Dosierung vom Lachgas-Sauerstoffgemisch gehört wie alle Narkosen in die Hand von ausgebildeten Ärzten, wo über eine kleine Nasenmaske das Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas verabreicht wird. Nach wenigen Atemzügen beginnt die Narkosewirkung, doch der Zahnarzt muss bei der Zahnbehandlung die Intensität der Sedierung bzw. das Mischverhältnis von Sauerstoff und Lachgas individuell auf den Angstpatienten anpassen. Die Sedierung mit Lachgas als Rauschnarkose gilt unter den Narkoseärzten als überholt, auch wenn die Lachgasanalgesie im Vergleich zu anderen Sedierungsverfahren (oral oder intravenös) eine gute Steuerbarkeit hat. Nach dem Ende der Zahnbehandlung kann man ca. fünf Minuten reinen Sauerstoff einatmen, wonach die Wirkung vom Lachgas vollständig aufgehoben ist.